Wir betreuen Patienten aller operativen Fachdisziplinen, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen oder der Schwere des Krankheitsbildes einer Intensivtherapie bedürfen. So werden bei Patienten mit Lungenversagen oder Lungenentzündung alle modernen Beatmungsformen inklusive der nicht-invasiven Beatmung angewendet mit dem Ziel, die Dauer der Beatmung möglichst gering zu halten. Bei Patienten mit akutem Nierenversagen besteht die Möglichkeit der Dialyse. Im Falle einer notwendigen medikamentösen Kreislaufunterstützung (z. B. bei Sepsis) kommen die gängigen Verfahren des erweiterten hämodynamischen Monitorings zum Einsatz (PiCCO, transthorakale und transösophageale Echokardiographie). Die Therapie erfolgt in enger Absprache mit der dem Grundleiden behandelnden Fachdisziplin. Dazu findet täglich eine interdisziplinäre Visite am Patientenbett statt.
Ein wesentliches Ziel ist dabei die frühestmögliche Mobilisation. Auch nach längerem Intensivaufenthalt steht die selbständige Versorgung des Patienten im Vordergrund. Um dieses Ziel zu erreichen wird das Team der Intensivstation durch die Abteilung für Physiotherapie unterstützt.
Die Bedürfnisse von Ihnen und Ihren Angehörigen sind uns sehr wichtig. Sie können sich jederzeit an unser fachkundiges Pflegepersonal wenden, das Ihnen bei Fragen und Wünschen gerne weiterhilft.
Der Stationsarzt der Intensivstation wird im Falle einer akuten, möglicherweise lebensbedrohlichen Erkrankungen von Patienten außerhalb der Intensivstation alarmiert, damit die Therapie noch vor Verlegung auf die Intensivstation beginnen kann (Notfallteam).