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Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg

Malteser Krankenhäuser Bonn und Köln mit „Ökologia“-Preis 2015 ausgezeichnet

24.08.2015
Stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen Martin Milde (kaufmännischer Direktor, 2.v.r.) und Phillip Freiherr von Loë (Kuratoriumsvorsitzender, 2.v.l.) den Preis von Ökologia-Botschafterin Dr. Claudia Kaminski und Hans-Joachim Ritter (Vorsitzender der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.) entgegen.
Stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen Martin Milde (kaufmännischer Direktor, 2.v.r.) und Phillip Freiherr von Loë (Kuratoriumsvorsitzender, 2.v.l.) den Preis von Ökologia-Botschafterin Dr. Claudia Kaminski und Hans-Joachim Ritter (Vorsitzender der Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.) entgegen.

Die Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V. (Bonn) zeichnet jährlich ein Unternehmen, das sich besonders ökologisch verhält, mit dem „Ökologia“- Preis aus. In diesem Jahr ehrte die Stiftung die Malteser Krankenhäuser Bonn und Köln; die Übergabe des Preises fand am 21. August 2015 im Rahmen des Sommerfestes des Malteser Krankenhauses Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg in der Deutschen Welle statt.

Der Vorsitzende der Stiftung, Hans-Joachim Ritter (Rülzheim), der gemeinsam mit der „Ökologia“–Botschafterin der Ökologie 2015, Dr. Claudia Kaminski (Köln), die Preisverleihung vornahm, hob in seiner Laudatio die Anstrengungen der Krankenhäuser im Sinne der energetischen und ökologischen Orientierung hervor: beispielsweise durch den Austausch von alten, undichten durch energieeffiziente Fenster in beiden Krankenhäusern oder durch Abriß nicht mehr benötigter Wirtschaftsgebäude auf dem Kölner Areal zur Verbesserung der Energiebilanz.

Darüberhinaus, so Ritter, wolle die Stiftung in diesem Jahr ein besonderes Zeichen zugunsten eines umfassenden Lebensschutzes setzen, weshalb die Stiftung auch die Bundesvorsitzende der „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) zur „Ökologia 2015“ berufen habe.
Dr. Claudia Kaminski lobte so in ihrer Laudatio beide Häuser für ihre Bemühungen im Rahmen ihrer altersmedizinischen Schwerpunkte um die größtmögliche Lebensqualität für ältere und hochbetagte Patienten - beispielsweise durch alterstraumatologische Zentren, ein enges Netz zur nachstationären Versorgung und die intensive Einbindung der Angehörigen und des sozialen Umfeldes. „Mit umfangreichen Angeboten in der Medizin und Pflege und vor allem auch mit ihrer Liebe und Zuwendung in ihren Häusern tragen die Malteser dazu bei, dass die größtmögliche Lebensqualität auch am Ende des Lebens die Bestrebungen mancher Gesetzesentwürfe ad absurdum führt“, erklärte Dr. Kaminski. Sie dankte den Maltesern, die sich bundesweit mit ihrem Standpunkt „Sterben an einer Hand statt sterben durch eine Hand“ im politischen Berlin artikulieren. Mit ihren innovativen Ideen und Programmen für und mit alten Menschen und mit der Palliativversorgung seien die Malteser Krankenhäuser Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg und St. Hildegardis Köln Vorreiter und Vorbild.

Die Preis, den der kaufmännische Direktor Martin Milde und der Kuratoriumsvorsitzende Baron Philip Freiherr Loë entgegennahmen, besteht aus einer Urkunde und einer Skulptur des Künstlers Martin Eckrich aus Schifferstadt (Pfalz). Sie symbolisiert die „Ökologia“, die aus der Mutter Erde nach oben aufstrebt.