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Krankenhausreform? So Nicht!

Malteser Krankenhäuser beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag - Krankenhausreform muss dringend angepasst werden

17.09.2015

"Bei der jetzt von Bundesregierung und Koalitionsfraktionen vorgelegten Fassung sind dringende Nachbesserungen erforderlich. So liefert die Reform keine Antworten auf die essentiellen Fragen. Dabei ist uns besonders wichtig: Änderungen dürfen auf keinen Fall nur kosmetischer Natur sein, sondern müssen die Kernpunkte berücksichtigen", fordert Dr. Franz Graf von Harnoncourt, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH.

Zu den Hauptforderungen gehören neben der Sicherstellung der Finanzierung tariflicher Personalkostensteigerungen und der Weiterführung des Versorgungszuschlags vor allem Investitionen für Qualität und zusätzliches Personal. "Finanzierung und Investitionen sind insbesondere für uns als gemeinnütziger Träger von entscheidender Bedeutung", betont Harnoncourt.

Eine große Sorge der Krankenhäuser ist, dass die Reform deutlich mehr Bürokratie mit sich bringt. "Wir brauchen nicht mehr, sondern weniger Bürokratisierung in den Krankenhäusern. Statt mehr Nachweispflichten zu erfüllen, möchten wir mehr Zeit für unseren eigentlichen Auftrag haben: den Menschen zu helfen", stellt Harnoncourt klar.

Aktionstag für eine angepasste Reform am 23. September: Demonstration in Berlin und "Aktive Mittagspause" im Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg

Um für Anpassungen der geplanten Reform zu demonstrieren, nehmen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg an dem bundesweiten Aktionstag der Krankenhäuser "Krankenhaus-Reform - So nicht!" teil.
Gemeinsam mit Geschäftsführer Walter Bors fährt eine Delegation aus Pflegekräften und Mitarbeitervertretern zu der von von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) initiierten Demonstration für eine angepasste Reform nach Berlin. Zusätzlich dazu werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses am gleichen Tag eine "aktive Mittagspause" vor dem Krankenhaus machen: So wie in vielen deutschen Kliniken werden Ärtze, Pflegekräfte, Therapeuten und Verwaltungsmitarbeiter gemeinsam Luftballons steigen lassen, an denen Prostest-Postkarten hängen. Die knallroten Postkarten sind an den Bundestag in Berlin adressiert - so wird der Prostes von Bonn nach Berlin "geweht". 

Weitere Informationen zu der Aktion "Krankenhausreform? So nicht!" gibt es unter www.ihre-krankenhaeuser.de