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"Maßgeschneiderte" Kniegelenke

Mit individuell angepassten Prothesen kann die Lebensqualität nach einer Gelenkersatz-Operation erhöht werden

10.10.2017

Der Einsatz von künstlichen Kniegelenken gehört zu den häufigsten orthopädischen Eingriffen in Deutschland. Grund dafür ist in den meisten Fällen Arthrose, also "Gelenkverschleiß". Betroffene haben häufig Sorgen, nach der Operation nicht schmerzarm bewegungsfähig und eingeschränkter als vor dem Eingriff zu sein. "In den allermeisten Fällen ist das Gegenteil der Fall", weiß Prof. Dr. Thomas Wallny, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg. "Viele Patienten berichten durchweg positiv über ihr ‚neues Leben' mit einem künstlichen Kniegelenk. Die oft jahrelangen Beschwerden bei einfachen Bewegungen wie Gehen oder Treppensteigen gehören nach der Operation und der Genesungsphase und Rehabilitation der Vergangenheit an."

Kleidergrößen passen nicht immer - Knieprothesen auch nicht
"Der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks bringt für viele Menschen mit Arthrose eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität", so Wallny. Dennoch gibt es einen kleine "Wehrmutstropfen": Um das künstliche Gelenk möglichst gut anzupassen, muss immer auch gesunde Knochensubstanz entfernt werden. Eine Lösung bieten hier hochmoderne Prothesen, die individuell angepasst werden. "Kleidergrößen passen nie ganz genau, während ein Maßanzug auf den Träger zugeschnitten wird. Ungefähr so kann man sich den Einsatz von individuellen Prothesen vorstellen", zieht Prof. Dr. Thomas Wallny einen Vergleich. Der Weg zur maßgeschneiderten Prothese geht über eine Computertomographie, bei der das kranke Gelenk millimetergenau vermessen wird und einen 3D-Drucker, der eine Gussform auf Basis der CT-Bilder erstellt. Daraus schließlich wird die Maß-Prothese gefertigt, die laut Wallny "nur diesem einen Menschen wirklich passt - ihm allerdings auch passgenau."

Informationsveranstaltung im Malteser Krankenhaus
Für wen maßgefertigte Knieprothesen in Frage kommen, wann ein erkranktes Kniegelenk überhaupt durch ein künstliches ersetzt werden muss und alle weiteren Fragen rund um Knieprobleme und Gelenkersatzverfahren beantwortet Prof. Dr. Thomas Wallny in einer Informationsveranstaltung am 10. Oktober 2017.
Informationsveranstaltung zu Kniegelenkersatz

  • am Dienstag, dem 10. Oktober 2017
  • ab 17:30 Uhr
  • in der Cafeteria des Malteser Krankenhauses Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg, Von-Hompesch-Straße 1, 53123 Bonn

Die Teilnahme ist kostenfrei, aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter 0228 6481-9081 oder per E-Mail an chirurgie.bonn[at]malteser.org gebeten.