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Wirbelkörperfraktur

Modell der Lenden- und Brustwirbelsäule

Die Wirbelsäule besteht aus 33 bis 34 Wirbelkörpern (umgangssprachlich "Wirbel"), die dem Haltungs- und Bewegungsapparat die notwendige Stabilität geben. Ein Bruch der Wirbelkörper kann grundsätzlich entweder durch einen Unfall oder durch eine geschwächte Knochenstruktur entstehen. Ältere und hochbetagte Menschen haben ein besonderes Risiko für Frakturen von Wirbelkörpern: Zum einen ist die Sturzhäufigkeit bei älteren Menschen höher als bei jüngeren, zum anderen tritt Osteoporose - und eine damit einhergehende Schwächung der Knochenstruktur - häufig in hohem Alter auf.

Einzelfallentscheidung:
Welche Therapiemethode ist die optimale?

Unabhängig davon, wie ein Wirbelbruch entstanden ist - ob "spontan" ohne äußere Einflüsse oder nach einem Unfall, beispielsweise einem Treppensturz - wägt unser Team für jeden Einzelfall ab, welche Therapiemethode die geeignete ist. Nicht jeder Wirbelbruch muss operativ behandelt werden, häufig ist auch eine nicht-operative Therapie möglich. Ob Bettruhe, Schmerzreduktion und eventuell stützende Hilfsmittel ausreichen oder ob der gebrochene Wirbelkörper mit einer Operation stabilisiert wird, hängt von vielen Faktoren ab: Neben dem Allgemeinzustand des Betroffenen spielt dabei auch die Lage des Bruchs und die Gefährdung des Rückenmarks eine wichtige Rolle. Die auf Alterstraumatologie spezialisierten Unfallchirurgen und Orthopäden unseres Zentrums treffen diese Entscheidung auf Basis langjähriger Erfahrung und in enger Abstimmung mit geriatrischen Ärzten. Während der gesamten Therapie werden Sie von diesem fachübergreifenden Team betreut, so dass neben der akuten Verletzung auch eventuelle Begleit- und Folgeerkrankungen in Ihrem Therapieplan beachtet werden. Die der Behandlung folgende Mobilisation übernimmt das physiotherapeutische Team unseres Therapiezentrums, so dass Sie schnell wieder "auf die Beine kommen".