Navigation
Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg
Servicelinks öffnenschließen
Notfall-Nummern

Notfall-Nummern

Ärztenotruf01805 044100
Giftnotruf0228 19240
Ärztlicher Bereitschaftsdienst116 117
Telefonseelsorge0800 1 11 01 11
0800 1 11 02 22
Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard
Telefonzentrale 0228 6481-0
Notfallambulanz0228 6481-568
Krankheitsbilder-Suche

Krankheitsbilder-Sucher

Eingriffe bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Operationen an der Bauchspeicheldrüse können bei gut- und bösartigen Tumoren, Zysten und der akuten und chronischen Entzündung (Pankreatitis) des Organs erforderlich sein. (Teil-)Entfernungen des Organs sind chirurgisch anspruchsvoll und werden in Deutschland nur in Kliniken durchgeführt, die über große Erfahrung auf diesem Gebiet verfügen. Das chirurgische Team im Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg verfügt über diese Qualifikationen, so dass Sie als Patient mit einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse die optimale operative Versorgung bekommen.

Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse

Gutartige Tumore der Bauchspeicheldrüse sind relativ selten. Da gutartige Tumore sich jedoch zu bösartigen entwickeln können, müssen auch diese Neubildungen oft entfernt werden. Bei den meisten gutartigen und allen bösartigen Tumorerkrankungen der Bauchspeicheldrüse müssen Teile des Organs entfernt werden. Je nach Lage des Tumors wird dabei die rechte oder linke Hälfte der Drüse entfernt. Die vollständige Entfernung des Organs ist selten. Wird die linke Bauchspeicheldrüsenhälfte entfernt, sprechen Mediziner von der Pankreaslinksresektion. Bei diesen Eingriffen wird die Milz häufig mit entfernt. Die Entfernung der rechten Hälfte, hier ist der Fachausdruck „Whipple-Operation“, ist ein komplexer Eingriff. Zwölffingerdarm, Gallenblase und Teile des Gallenganges müssen bei diesem Eingriff meistens aus anatomischen Gründen mit entnommen werden, weil sie ebenfalls betroffen sind. Als Patient profitieren Sie bei einer Whipple-Operation von der langjährigen Erfahrung unserer Operateure: Um nach dem Eingriff die normale Nahrungsaufnahme weiter zu ermöglichen, erhalten wir – im Gegensatz zur ursprünglichen Technik – in der Regel den ganzen Magen. Nach einer vollständigen Entfernung, manchmal auch bei einer teilweisen Entfernung der Bauchspeicheldrüse, tritt Diabetes als Folgeerkankung auf. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, stehen Ihnen in der Klinik für Innere Medizin (Gastroenterologie, Stoffwechselkrankheiten) versierte Experten zur Verfügung. Auch bei einer komplexen Entfernung der rechten Bauchspeicheldrüse ist die Lebensqualität nach dem Eingriff in der Regel dauerhaft nicht beeinträchtigt.

Zysten und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse

Auch von der Bauchspeicheldrüse ausgehende Zysten können zur Operation veranlassen. Große Zysten drücken oft auf benachbarte Strukturen oder Organe und können so teils starke Beschwerden auslösen. In diesen Fällen wird entweder der betroffene Teil der Bauchspeicheldrüse entfernt oder eine Verindung der Zysten mit Darm oder Magen hergestellt, um den Zysteninhalt abzuleiten und so die Zyste zur Schrumpfung zu bringen. Entzündungen der Bauchspeicheldrüse können akut oder chronisch sein. Chronische Entzündungen bringen häufig ebenfalls eine Zystenbildung mit sich, so dass eine Teilentfernung der Drüse notwendig werden kann. Eine weitere Folge einer chronischen Entzündung können Aufstau von Galle oder Bauchspeicheldrüsensekret sein. Auch dann müssen Teile des Organs (siehe oben) entfernt werden. Bei der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung wird nur dann operiert, wenn es zum Absterben des Organs bzw. einzelner Organteile gekommen ist und dadurch ein lebensbedrohlicher Zustand eingetreten ist. 

@ Internet-
sprechstunde @

Für weitere Fragen können Sie gern die Internetsprechstunde der Klinik für Chirurgie nutzen

Internetsprechstunde

Kontakt


Anita Zoller
Sekretariat Chirurgie
Tel. (0228) 6481-241
Ihre Nachricht an
Anita Zoller

Terminkoordination stationäre Aufnahme


Belegungsmanagement

Tel. (0228) 6481-476/-477
Ihre Nachricht an
Belegungsmanagement