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Hämorrhoiden, Analabzesse, Analfisteln

Bei operativen Eingriffen am After und der Analregion, so genannten proktologischen Operationen, legen unsere erfahrenen Operateure stets größten Wert auf den Erhalt der Schließmuskelfunktionalität und damit der Kontinenz. Schonende und wirksame Operationsmethoden sorgen dafür, dass Ihre Beschwerden durch Hämorrhoiden, Analabszesse und Analfisteln wirkungsvoll behoben werden, das Riskio für Folgebeschwerden aber minimal ist.

Hämorrhoiden

Das Hämorrhoidalleiden ist weit verbreitet. Dabei erweitern sich die Venengeflechte am After, es entstehen knotenartige Vorwölbungen der Schleimhaut. Dies verursacht Beschwerden wir Juckreiz, Schmerzen, Blutungen oder Nässen in der Afterregion. Bindegewebsschwäche und Verstopfung sind die häufigsten Ursachen für ein Hämorrhoidalleiden.

Kleinere Hämorrhoiden können verödet oder mit Hilfe einer so genannten Gummibandligatur abgebunden werden. Größere Hämorrhoiden müssen herausgeschnitten werden; anschließend wird die Analhaut teilweise vernäht. Dabei müssen zwischen den einzelnen Schnitten immer Schleimhautbrücken von mindestens einem Zentimeter erhalten bleiben, da sonst eine Verengung des Analkanals droht. Sind die Hämorrhoiden so groß, dass dies nicht gewährleistet werden kann, operieren wir mehrzeitig, um diese Komplikation sicher auszuschließen.

Sind Hamörrhoiden einmal operiert, tritt das Krankheitsbild sehr selten erneut auf. Bei fachkundiger Behandlung durch einen erfahrenen Operateur ist die Wahrscheinlichkeit der Schließmuskel-Beeinträchtigung ebenfalls gering.

Analabszesse

Analabszesse können sehr schmerzhaft sein und treten meistens relativ akut auf. Ursache ist die Entzündung eines Haarbalgs (Region um eine Haarwurzel) oder einer Talgdrüse am After. Durch diese Entzündung entstehen größere Ansammlungen von Eiter.

Da Analabszesse meist erhebliche Schmerzen verursachen, operieren wir in diesen Fällen möglichst schnell. In einem unter Vollnarkose durchgeführten Eingriff werden die Abszesse aufgespalten und der Eiter entfernt. Dabei muss ein größeres Hautstück über dem Abszess ausgeschnitten werden damit die Abszesshöhle von innen heraus ausheilen kann.

Bei einer Abzessoperation muss immer auch geprüft werden, ob der Abszess einen Verbindungskanal zum Mastdarm gebildet hat. In diesem Fall müssen die so entstandenen Analfisteln mitbehandelt und gegebenenfalls in einem zweiten Eingriff saniert werden. 

Analfisteln

Unter Analfisteln versteht man eitrige Kanäle in der Analregion. Entsteht durch eine Verletzung oder einen Analabszess eine Entzündung, bei der der Eiter nicht richtig abfließen kann, bilden sich diese Kanäle.

Beschwerden wie Juckreiz können die Folge sein. Die anatomische Lage der Fistel zum Schließmuskelapparat ist sehr wichtig für die Entscheidung des Operationsverfahrens. Verläuft der Kanal nur durch den unteren Teil des Schließmuskels, kann er problemlos aufgespalten werden, so dass der Eiter entfernt werden kann.

Liegt die Fistel jedoch höher, kann eine solche Aufspaltung nicht vorgenommen werden, da der Schließmuskel zu sehr beeinträchtigt würde. In diesen Fällen muss zunächst die Entzündung beseitigt werden, anschließend wird im Analkanal eine Schleimhautverschiebeplastik durchgeführt. Dabei wird ein Schleimhautstück zur Abdeckung des entstandenen Defektes genutzt und die Fistel von innen verschlossen. Der äußere Fistelgang kann dann ausgeschnitten werden. Diese Methode ist schonend und sehr wirksam, weiter verhindert sie eine Verletzung des Schließmuskels.

Kontakt


Anita Zoller
Sekretariat Chirurgie
Tel. (0228) 6481-241
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