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Urogynäkologie: Erfolgreiche Therapieansätze bei Harninkontinenz

Ein Schwerpunkt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe ist die differenzierte Diagnostik und Behandlung von Senkungszuständen und Harnverlustproblemen der Frau. Durch Aufklärung, gezielte Diagnostik und Therapie möchten wir das Problem aus der Tabuzone holen und gemeinsam mit Ihnen angehen.

Ärztin führt Messungen durch

In Deutschland ist durchschnittlich jede dritte Frau von Harninkontinenz betroffen. Vielen ist das Thema unangenehm, dabei gibt es heutzutage wirkungsvolle Behandlungsmethoden. In unserer urogynäkologischen Sprechstunde untersuchen wir mehrmals wöchentlich Patientinnen am Messplatz. Durch eine allgemeine frauenärztliche Kontrolle, ein Spezialultraschall (sog. Introitussonographie), die elektrische Messung der Beckenbodenkraft (EMG), eine Harndruckmessung und weitere Maßnahmen erstellen wir für jede Frau mit Harnverlust-, Senkungs- und Stuhlgangbeschwerden einen individuell auf sie zugeschnittenen Behandlungsplan.

Konservative Methoden

Bei der so genannten konservativen Behandlung kann der Arzt auf operative Maßnahmen verzichten, da andere Behandlungsmethoden wie z.B. Reizstromtherapie oder Medikamente ausreichen. Der einweisende Arzt erhält in diesem Fall einen von uns auf Sie individuell zugeschnittenen Therapieplan. In unserer Physiotherapie bieten wir in diesem Zusammenhang Kontinenztrainingskurse an. In Spezialsprechstunden können wir unseren Patientinnen zusätzlich die Akupunktur und Methoden der traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) anbieten. Gelegentlich sollten einige dieser Maßnahmen auch vor einer Operation eingesetzt werden, um bessere Behandlungsergebnisse zu erzielen.

Operative Verfahren

Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr helfen, ist in einigen Fällen ein operativer Eingriff erforderlich. Unsere Gynäkologie verfügt über ein breites Spektrum von Senkungs- und Harninkontinenzoperationen sowohl von der Scheide als auch vom Bauch ausgehend. Gering belastende Verfahren wie das sogenannte TVT (spannungsfreies Harnröhrenbändchen) wenden wir ebenfalls an. Durch Einbeziehung anderer Fachabteilungen (Urologie, Chirurgie, Gastroenterologie, Physiotherapie) und gute Zusammenarbeit mit externen Leistungsanbietern (Gerätevertrieb von Elektrostimulationsgeräten) wird die weitere Diagnostik und Therapie auch über die Grenzen unseres Faches veranlasst.

Nach der Operation

Die Betreuung nach Operationen endet für uns nicht mit der Entlassung. Wir möchten im Sinne der Qualitätssicherung wissen, wie es unseren Patientinnen auch längere Zeit nach der Behandlung geht. Darum bieten wir Ihnen nach der Operation an, bei Beschwerden oder spätestens nach einem halben Jahr zur Kontrolluntersuchung in unsere Ambulanz zu kommen. Allein durch dieses Angebot können wir inzwischen bei vielen Patientinnen herausragende Erfolge unserer operativen Tätigkeit dokumentieren. Andererseits bietet sich in diesem Rahmen die Möglichkeit, in seltenen Fällen fortbestehende Beschwerden zu erfassen und bei Bedarf zu behandeln.


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