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Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg
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Versorgung von Frakturen an Armen, Beinen, Becken und Brustkorb

Für die Behandlung eines Knochenbruchs nach einem Unfall finden steht im Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg ein erfahrenes Team von Unfallchirurgen bereit. Mit modernen Methoden sorgen wir dafür, dass der Bruch möglichst zügig gut verheilt und Sie schnell wieder mobil sind. Davon profitieren auch unsere alterstraumatologischen Patienten im Rahmen der interdisziplinären Versorgung des Zentrum für Altersmedizin.

Knochenbrüchen an Armen und Beinen

Bei einem einfachen Bruch, bei dem die Knochen nicht verschoben sind, kann ein Gips oder eine Schiene ausreichen, um die Bruchstelle in Ruhe heilen zu lassen. Bei komplizierteren Brüchen hingegen müssen die Bruchstellen in einem operativen Eingriff miteinander verbunden werden. Bei diesen Eingriffen setzen wir sehr moderne Implantate ein, die überwiegend aus Titan, seltener aus chirurgischem Stahl oder Faserverbundstoffen bestehen können. Mit Metallplatten oder Nägeln wird der gebrochene Knochen fixiert.

Auch bei komplizierteren Brüchen, beispielsweise am Oberarmkopf oder Handgelenk wird die ideale Fixierung der Implantate durch eine winkelstabile Verschraubung erreicht. Die Implantate können anschließend entweder im Körper verbleiben oder müssen in einer späteren zweiten Operation nach dem Heilungsprozess wieder entfernt werden.

Welche dieser Varianten für Ihre Verletzung zutrifft, bespricht der behandelnde Chirurg unseres Teams mit Ihnen. Mit unseren Behandlungsverfahren wird sichergestellt, dass die Belastbarkeit des verletzten Beines - und damit die Mobilität - schnellstmöglich wieder hergestellt wird.

Nicht zuletzt kann eine Fraktur eines Knochens auch immer weitere Verletzungen mit sich bringen. Gefäße, Sehnen und Muskeln können mitverletzt werden, bei Knochenbrüchen im Brustkorb können innere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Team der Klinik für Chirurgie besteht aus erfahrenen Spezialisten verschiedener Facharztrichtungen, so dass alle eventuell auftretenden Begleitverletzungen ebenfalls kompetent versorgt werden.

Häufig bei älteren Patienten: Oberschenkelhalsbrüche

Oberschenkelhalsbrüche, also ein Bruch zwischen Hüftkopf und Oberschenkelknochenschaft ist besonders bei älteren Patienten häufig. Bei Patienten unter 65 Jahren können wir den Hüftkopf bei dieser Verletzung dadurch erhalten, dass die gebrochene Stelle verschraubt wird. Bei älteren Patienten ist dies eher selten möglich. In diesen Fällen wird das Hüftgelenk durch ein Kunstgelenk ersetzt. Funktion und Haltbarkeit der Implantate sind sehr gut, so dass Sie auch nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks eine hohe Lebensqualität haben und in Ihrer Beweglichkeit kaum eingeschränkt sind. Bei der Operation wird das neue Gelenk entweder mit Knochenzement in der Hüftpfanne und dem Oberschenkelschaft implantiert oder als zementlose Prothese eingesetzt. Für Patienten mit eingeschränkter Mobilität oder bei bettlägrigen Patienten greifen wir auf einen kleinen und schonenden Eingriff zurück, bei dem nur der abgebrochene Hüftkopf durch eine Prothese ersetzt wird. Die Auswahl des für Sie optimalen Verfahrens, den Operationsverlauf und auch die notwendigen postoperativen Maßnahmen wie Physiotherapie bespricht Ihr behandelnder Chirurg vor dem Eingriff ausführlich mit Ihnen.

Alterstraumatologisches Zentrum


Kontakt


Anita Zoller
Sekretariat Chirurgie
Tel. (0228) 6481-241
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Tel. (0228) 6481-476/-477
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