Navigation
Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg
Servicelinks öffnenschließen
Notfall-Nummern

Notfall-Nummern

Ärztenotruf01805 044100
Giftnotruf0228 19240
Ärztlicher Bereitschaftsdienst116 117
Telefonseelsorge0800 1 11 01 11
0800 1 11 02 22
Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard
Telefonzentrale 0228 6481-0
Notfallambulanz0228 6481-568
Krankheitsbilder-Suche

Krankheitsbilder-Sucher

Namenspatron unseres Krankenhauses: Der Selige Gerhard


...ist Gründer des Malteserordens und der Schutzpatron unseres Hauses. Wir wissen nichts Sicheres über seine Herkunft: Wahrscheinlich wurde er zwischen 1035 und 1040 geboren und stammte aus der Provence oder aus Amalfi, einer Stadt in Süditalien. Amalfi unterhielt besonders enge Beziehungen zum Heiligen Land und hatte in Jerusalem eine große Pilgerherberge nahe der Grabeskirche gegründet (zwischen 1036 und 1070). Um 1080 übernahm Gerhard die Leitung der Herberge und machte aus ihr das größte und berühmteste Hospital der Christenheit. Unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Ethnie fanden dort alle notleidenden Menschen Aufnahme.


Auf Gerhard geht zurück, dass die Aufgenommenen als „die Herren Kranken“ bezeichnet und mit größter Ehrerbietung, überbordender Großzügigkeit und Professionalität behandelt wurden. Anfangs wurde das Hospital von einer Bruderschaft betrieben. Ein Teil dieser Bruderschaft verwandelte sich mit der Zeit in eine mönchische Gemeinschaft, die nach den evangelischen Räten (Ehelosigkeit, Armut, Gehorsam) lebte. Sie wurde von Papst Paschalis II. am 15. Februar 1113 mit einem apostolischen Schreiben feierlich als Orden bestätigt. Dieses Schreiben ist an „Gerhard, den Gründer und Oberen des Fremdenheimes zu Jerusalem und seine rechtmäßigen Nachfolger“ gerichtet.

Gerhard starb in Jerusalem am 3. September 1120. Das Faszinierende an Gerhards Vermächtnis ist seine Einfachheit: darin, Leid zu lindern und Elend erträglicher zu machen. Im Grunde unseres Herzens fühlen wir, dass uns das Leid Anderer nicht kalt lässt. Wir sind als Malteser berufen, diejenigen zu sein, die sich jeder Mensch wünscht, wenn er in Not ist: Diejenigen, die beistehen, helfen und bleiben.