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Malteser Krankenhaus Seliger Gerhard Bonn/Rhein-Sieg

Beckenfraktur

Das Becken besteht aus mehreren, fest miteinander verbundenen Knochenteilen und ist zunächst sehr stabil. Brüche des Beckens treten normalerweise nur dann auf, wenn durch einen Unfall massive Kraft auf die Knochen einwirkt. Bei älteren Menschen mit vorgeschädigter Knochenstruktur, beispielsweise durch Osteoporose, können jedoch auch leichte Stürze oder Stöße dazu führen, dass Knochen des Beckens brechen. Ob eine Fraktur des Beckens operiert werden muss, hängt vordergründig davon ab, welcher Teil des Beckens betroffen ist und ob damit die Stabilität gefährdet ist.
Das Team unseres Zentrums prüft ausführlich, ob es sich um einen so genannten stabilen oder instabilen Bruch handelt, ob das Hüftgelenk in Mitleidenschaft gezogen sein kann und ob entsprechend eine Operation angeraten ist oder eine konservative Therapie die bessere Option darstellt. Unfallchirurgen, Orthopäden und Altersmediziner beraten gemeinsam, welche Therapie für Sie die optimale ist und begleiten Sie von der Diagnostik bis zum Therapieabschluss. Die Wiederbelastung des Beckens erfolgt unter der Anleitung unserer spezialisierten Physiotherapeuten, so dass Sie möglichst die vor der Verletzung gewohnte Lebensqualität erreichen.